
wasser, eh!
Ausstellung in der „Alten Schieberkammer“ von 20. bis 23. November 2025
mit Christa Bechtloff-Scherpe, Helga Bongartz, Ludwig Daxer, Elena Häfele, Natasja Henke, Ilse Hohensinner, Beate Lang, Karin Medved, Luise Wascher
Meiselmarkt, Meiselstraße 16-20, 1150 Wien
Eröffnung Beate Lang
Einführung Hartwig Knack Kulturwissenschaftler und Kunsthistoriker
Performance Elena H. Verbotene Früchte
Wasser bedeutet Beständigkeit und Intensität: als lebensnotwendiges Element erscheint es zugleich konkret und unfassbar. „wasser, eh“ widmet sich der materiellen, symbolischen und gesellschaftlichen Bedeutung von Wasser. Neun Künstler*innen erörtern multimedial die Stofflichkeit von Wasser, sie stellen es als kulturelles Motiv dar und erörtern es als existenzielle Bedingung. Die Ausstellung schafft ein Spannungsfeld zwischen Alltag und Utopie, Stille und Strömung, Klarheit und Ungewissheit in einem poetischen und politischen Raum.
Die Ausstellung ist als begehbare Installation gedacht, in der der Ausstellungsort selbst zum Wasserraum wird. Videoinstallationen verwandeln den Raum in eine abstrakte, bewegte Wasserlandschaft. Betrachter*innen tauchen ein in eine immersive Atmosphäre, die Wasser spürbar macht. Die einzelnen künstlerische Positionen fungieren als Inseln: Objekte und Bilder schweben, hängen oder stehen im Raum und bilden so eine vertikale Gliederung, sie spielen mit der Dreidimensionalität des Raumes.
Abstract
In der Ausstellung „wasser, eh!“ widmen sich neun Künstlerinnen multimedial den Perspektiven auf Wasser: als Lebensnotwendigkeit, als Lebensraum, als emotionale Metapher und als ökologisches Konfliktfeld. Der Ausstellungsraum wird durch eine großformatige Projektion und Inselsituation in eine begehbare Wasserlandschaft verwandelt. „wasser, eh“ schafft ein fluides Erfahrungsfeld für ein sinnliches, reflexives, vielleicht auch augenzwinkerndes Erleben von Wasser als essentielle, zarte und machtvolle Ressource.
