
Beate Lang (*1973 in OÖ) bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Kunst und Archiv. Seit mehr als 10 Jahren beschäftigt sich die gelernte Grafikdesignerin insbesondere mit Druckgrafik und arbeitet zudem multimedial: viel zeichnerisch, auch plastisch, meist prozessorientiert und ergebnisoffen. Als wissenschaftliche Bibliothekarin werkt sie auch in der künstlerischen Auseinandersetzung mit akribischer Neugier, erforscht Strukturen und das Formale und bricht diese im Experiment.
Der Druckgrafik nähert sich Beate nicht nur mit dem Gedanken der Serie/Vervielfältigung, sondern sie begibt sich in den Prozess der Zer-/Störung oder Zerlegung der Serie. Dies geschieht durch die Überzeichnung oder das Collagieren von Drucken, das Werk erhält einen unikalen Charakter. Das „Verzeichnen“ einer Grafik kann ein intensiver Bearbeitungsprozess sein. Beate Lang läßt sich von der zuvor geschaffenen, zumeist abstrakten Form eines (z.B. Fehl- oder Ghost-) Druckes leiten und taucht in den Veränderungsprozess ein.
Beate Lang hat kürzlich für ein Jahr die „Wiener Kunstschule“ besucht. Sie ist Mitglied der Innviertler Künstler*innengilde.
